Parteilos. Unabhängig. Frei.
JAN
MIHM
Bester Mann - Keine Versprechen
Termine
Triff mich vor Ort.
- Täglich, rund um die Uhr · ÜBERALL im KiezIch treibe mich rum...sprich mich gerne an!
- 11.08.-13.08.· Klausurtagung auf der Burg Schöna an der ElbeWir verreisen! Zuerst geht's mit dem Prag-Express bei Knödel und PU im Speisewagen nach Bad Schandau. Dann rauf zu Ansgar auf die Elbsandsteinburg.
BERLIN
BRAUCHT
WIEDER
MUT.
KEINE
VERSPRECHEN.
MEHR
MACHEN.
JAN
MIHM.
IDEEN UND WÜNSCHE. DEINE. MEINE. UNSERE.
Bestes Programm.
Keine Versprechen.
Hier liste ich mal Eure Wünsche und Ideen zum Wahlprogramm auf. Und meine auch. Ihr wisst, der Leitgedanke meines Programmes ist Freiheit und vor Allem: KEINE VERSPRECHEN! Einige Punkte hier sind lokale Kiezthemen, andere eher auf Landesebene oder sogar global. Vieles kann ich als Bürgermeister zunächst kaum beeinflussen. Oder gar nicht! Aber Ihr sollt trotzdem meine Haltung dazu kennen. Meine persönlichen politischen Standpunkte auf allen Gebieten. Wir schauen mal...
- Saubere Spree und sauberer Landwehrkanal.Spree und Landwehrkanal sollen wieder schwimmbar werden, am besten in Trinkwasserqualität.
- Leerstand muss wehtun.Wer Wohnraum leer stehen lässt, zahlt 1 Euro pro Tag und Quadratmeter. Spekulation mit Wohnraum darf keinen Spaß mehr machen.
- Mittwoch schulfrei.Mittwochs bleiben Schule und Uni frei, Museen sind kostenlos und am Dienstagabend davor wird in Kneipen, Bars und Clubs steuerfrei gefeiert. Wer so sozialisiert wird und aufwächst, hat es auch leichter mit einer 4-Tage-Arbeitswoche später.
- Schule und Uni erst ab 10 Uhr.Niemand lernt besser, nur weil der Wecker zu früh klingelt. Schule und Uni starten deshalb erst um 10:00 Uhr und um 14:00 Uhr ist Schluss. 4 Stunden an 4 Tagen sollen reichen und Raum lassen für das Lernen vom Leben und seinen Menschen, ausserhalb der Schule. Lehrpläne werden entsprechend entschlackt und modernisiert. Vielleicht hängen wir auch einfach 1 oder 2 Schuljahre dran bis zum Abi. Macht mehr Sinn und Freude als Wehrpflicht jedenfalls.
- Freibier in der zweiten Hofpause.Freitags gibt es Freibier in der zweiten Hofpause. Wahlweise oder für die Jüngeren natürlich Fassbrause, unser alkoholfreies Berliner Traditionsgetränk! Als kleiner Beitrag zur Wochenendkultur und zum sozialen Frieden.
- Keine Sperrstunde für niemand.Spätis, Kneipen, Läden und Clubs öffnen, wann sie wollen und so lange sie wollen.
- Institut für Lebensfreude.Kombiniert aus unseren 4 großen Universitäten (FU, TU, HU, UdK) und der Berliner Handwerkskammer (HWK). Gemeinsam wird geforscht und entwickelt, was uns erfreut und lächeln lässt. Nicht nur theoretisch, sondern mit rascher praktischer Umsetzung. Wichtigste und dringendste Aufgabe ist ein neuer Lehrplan für unsere Schulen: 4 Tage pro Woche und 4 Stunden pro Tag mit Fokus auf das reale Leben und angewandten Empathieunterricht, um Mobbing, Gewalt, Radikalisierung und gesellschaftlicher Polarisierung entgegenzuwirken.
- Aus Ordnungsamt wird Kiezkumpels.Die negative Aufmerksamtkeit dieser sinnvollen Behörde wird in positive Unterstützung gewandelt. Anstatt nur zu suchen, was die Leute falsch machen, werden gute Beiträge zur Gemeinschaft gesehen, dokumentiert und gefördert. Z.B. Tankgutscheine an AutofahrerInnen, die vorbildlich geparkt haben. Briefe oder Ansprachen von der Polizei sollen zu über 50% den Bürgerinnen und Bürgern Freude bereiten, das ist die Quote für alle bei Polizei und Ordnungsamt.
- Polizei raus aus dem Straflager.Unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten brauchen bessere, schönere und motivierende Arbeitsplätze. Der Zustand und das Erscheinungsbild unserer Abschnitte, Wachen, Reviere und Dezernate ist UNZUMUTBAR und eine Schande für Berlin. Kein Arbeitgeber in der freien Wirtschaft würde seiner Belegschaft so etwas zumuten! Unsere Polizei möchte einen guten, sauberen Job machen: dazu braucht man menschenwürdige Arbeitsplätze. Vielleicht darf es auch ein wenig mehr sein?! Die ansprechende Gestaltung wäre eine sinnvolle Aufgabe für die Designer am Berliner Institut für Lebensfreude.
- Sparsame Behörden feiern.Wer als Mitarbeiter seinem Amt oder Dienststelle eine Idee zum Geldsparen macht, kriegt bei Umsetzung sofort eine Beförderung. Und ein Messingschild an der Fassade. Und 10% des eingesparten Geldes als Beitrag für die allgemeine Betriebsfestkasse.
- Öffis kostenlos, Autos zahlen.Bus und Bahn werden kostenlos. Finanziert wird das über Parkraumbewirtschaftung. Trinkgeld an die Busfahrer/Innen bleibt natürlich weiterhin erlaubt.
- Wohnen erlauben, wo Menschen wohnen können.Legales Wohnen im Kleingarten, Hotel, Camper oder Zelt wird endlich erlaubt. In den Laubenkolonien Berlins leben viele Berliner sehr gerne schon jetzt und nutzen ihre Laube de facto als Hauptwohnsitz, obwohl das per Gesetz verboten. Nur um nicht illegal zu sein, behalten viele Laubenpieper ihre Wohnungen, obwohl sie sie nicht brauchen und auch nicht wollen. Eine Befreiung von dieser dummen Regel würde über Nacht tausende Wohnungen dem freien Markt öffnen.
- Schneller bauen mit fertigen Bauplänen.Für Freiflächen, Brachen und Baulücken gibt es vorgenehmigte Baupläne zur freien Auswahl. Entworfen von Architekten und dem Institut für Lebensfreude. Geprüft von Bauingenieuren und vom Bausenat bereits genehmigt. Ziel ist das 50/50 Haus: gebaut in der halben Zeit und für das halbe Geld.
- Baupläne als offene Ausschreibung.Alle vorgenehmigten Baupläne sind öffentlich. Handwerker und Baustoffhändler können direkt Angebote abgeben, Bauherrinnen und Bauherren suchen per App aus, wie und wen sie wollen. Oder lassen es sein. Freiheit.
- Tiny Houses auf die Dächer.Flachdächer werden mit vorgefertigten Wohnmodulen besiedelt. Tiny Houses wie Karlsson vom Dach auf Supermärkten, Parkhäusern und anderen großen Dachflächen.
- Hausboote gegen Wohnungsnot.Berlin hat rund 400 Kilometer Ufer an Wasserstraßen. Hausboote sollen dort möglich werden, wo sie sinnvoll sind. Was wir in Amsterdam oder Bangkok romantisch und cool finden, kann bei uns in Berlin die Wohnungsnot lindern.
- Leerstandsstrafe für ungenutztes Potenzial.Die Leerstandsstrafe gilt auch für Zweitwohnungen, Drittwohnungen, unbebaute Freiflächen und leerstehende Gewerbeeinheiten. 1€ pro Tag pro Quadratmeter ungenutzter Wohnraumpotentiale. In New York führt so etwas gerade dazu, dass flexible Kreative und Künstler kostenlos im Luxus wohnen! Reiche überlassen ihnen ihre Zweitwohnung zur Vermeidung der Leerstandsstrafe. Das Ergebnis ist eine spürbare Entspannung des Wohnungsmarktes! Was New York kann, können wir schon lange. Oder, um es mit Leornard Cohen zu singen:"First we take Manhattan, then we take Berlin!".
- Mittelmiete statt Mietendeckel.Mittelmiete pro Quadratmeter anstatt Mietendeckel. Das gibt Gestaltungsraum für die Immobilienwirtschaft und schafft bezahlbare Wohnungen für Mieter. Perspektivisch auch Absenkung von Bestandsmieten bestehender Verträge zur Einhaltung der Mittelmiete. So funktioniert's: Investoren und Vermieter dürfen nehmen was sie wollen, müssen aber sicherstellen, dass der Schnitt aller ihrer Wohnungen bei der Mittelmiete pro Quadratmeter liegt. Wer ein Luxuspenthouse vermietet für eine hohe Miete, muss im selben Haus (oder wenigstens im selben Kiez) auch billige Wohnungen anbieten und so die Mittelmiete garantieren.
- 40 Quadratmeter für jeden Menschen.Ziel sind 40 Quadratmeter Wohnraum pro Mensch. Rechnerisch ist genug da, die Frage ist nur, wie fair es verteilt ist.
- Dem Himmel näher kommen.Dachetagen aller Hochhäuser, insbesondere Bürotürme über 20 Etagen, müssen öffentlich und kostenlos zugänglich sein. Mindestens Aussichts-Etage und chill area. Wie in Bangkok; gerne mit Gastro, Kultur, Bildung, Sport und/oder Schwimmbad.
- Kacken als Grundrecht.Kostenlose öffentliche Toilette mit Dusche, Trinkwasser und Wickelraum in jedem Bürogebäude, Gewerbegebäude, Parkhaus und Behörde. Kurzer Zugang von der Strasse für alle. Barrierefrei. Unisex. Waschen, Pissen und Scheissen als Grundrecht praktisch und menschenwürdig umsetzen.
- Bäder zurück für alle.Bearwaldbad und Spreewaldbad sollen wieder öffnen, damit Berlin mehr Orte zum Schwimmen, Abkühlen und Zusammenkommen bekommt. Wir brauchen dringend Seepferdchen und Freischwimmerabzeichen für alle Kinder in Berlin. Schwimmen zu können bedeutet im Ernstfall Überleben. Die Bäder haben wir... also Türen auf und Arschbombe!
- Volksfeste zurück zum Volk.In den Volksparks Hasenheide, Friedrichshain, Humboldthain und auf dem Kreuzberg sollen wieder regelmäßig Rummelplätze stattfinden. So wie bis vor Kurzem und seit einer Ewigkeit. Aus fadenscheinigen Gründen bzw. Kröten wurde das verboten. So ein Quatsch!
- Eine echte Fußballarena.Das Olympiastadion ist schön... aber für Fußball braucht es ein richtiges Fußballstadion. Näher dran, lauter, besser. Pläne gibt's, Platz ist genug.
- Bundesliga für alle.Alle Spiele der 1. und 2. Bundesliga sowie alle Länderspiele werden kostenlos in Schulen, Unis und Berufsschulen übertragen.
- USB für alle.An Bushaltestellen, Parkscheinautomaten, BVG Automaten, Verkaufsautomaten, Spielautomaten, E Rollern und Carsharing Autos gibt es kostenlose USB Ladebuchsen. Und zwar immer 2 Buchsen, so dass man ins Gespräch kommt!
- Ampeln für echte Menschen.Grünphasen an Fußgängerampeln werden so verlängert, dass Kinder, alte Menschen und kranke Menschen sicher und entspannt über die Straße kommen.
- Klassenfahrt für alle.Jede Schülerin und jeder Schüler bekommt jedes Jahr eine kostenlose Klassenfahrt. Finanziert aus dem Entwicklungshilfe Etat.
- Entwicklungshilfe demokratisieren.Alle Menschen zwischen 16 und 26 bekommen jährlich 3.500 Euro, die sie auf Reisen in Entwicklungsländern ausgeben können.
- Urlaub als Wirtschaftsförderung.Die 3.500 Euro gibt es als Guthabenkarte, die nur in Entwicklungsländern funktioniert. So kommt das Geld direkt bei Menschen vor Ort an.
- Mikrokredite per App.An die Guthabenkarte wird eine App gekoppelt, über die lokale Mikrokredite vergeben werden können. Die Zinsen werden wieder der Karte gutgeschrieben.
- 3.500 Euro, weil mehr mehr hilft.Der Betrag basiert auf 26 Milliarden Euro Entwicklungshilfe geteilt durch rund 8 Millionen Menschen zwischen 16 und 26 Jahren. Aufgerundet wird auf 3.500 Euro.
- Weltfrieden durch Urlaub.Demokratisierte Entwicklungshilfe soll Armut vor Ort bekämpfen, Begegnungen schaffen und den direkten Austausch zwischen Menschen fördern.
- Partnerstädte überall.Berlin braucht Partnerstädte in jedem Land der Welt. Außerdem wird verständlich erklärt, was Partnerstadt überhaupt bedeutet und was die Menschen davon haben.
- Wahlrecht ab Geburt.Jeder Mensch hat eine Stimme. Bis zum Alter von 16 Jahren verwalten die Eltern das Wahlrecht. Eine Familie mit Mutter, Vater und 3 Kindern unter 16, also 5 Menschen, hat dann 5 Stimmen bei jeder Wahl: Mama 2,5 und Papa 2,5.
- Digitalkonzerne sollen zahlen.Unternehmen wie Uber, Apple, Spotify, Amazon, Instagram, TikTok, Airbnb und Google verdienen an Menschen in Berlin Geld. Also sollen sie auch in Berlin Steuern zahlen.
- Social Media nicht verbieten, sondern besteuern.Keine Verbote und keine Altersgrenzen für Social Media. Die funktionieren eh nicht und lassen sich nicht durchsetzen. Stattdessen sollen die Plattformen ordentlich zahlen.
- Unterricht dahin bringen, wo Menschen sind.Schulunterricht wird digitalisiert und auch über TikTok und Instagram vermittelt. Nicht als Ersatz für Schule, sondern als zusätzlicher Zugang zum Schüler.
- KI gehört in Schule und Uni.ChatGPT und andere KI Werkzeuge werden vollständig in Schule und Uni integriert. Aufgaben, die sich problemlos per KI lösen lassen, werden durch bessere Aufgaben ersetzt.
- KI Gewinne müssen Sozialbeiträge zahlen.Wenn Unternehmen durch KI Arbeitsplätze ersetzen, aber denselben Umsatz machen, zahlen sie weiter Sozialbeiträge für die ersetzten Stellen. Bsp.: eine Rechtsanwaltskanzlei kündigt 5 Mitarbeiter, macht aber Dank KI denselben Umsatz wie vorher. Also zahlen sie auch weiter Krankenkasse, Arbeitslosenversicherung, Rentenbeiträge und Lohnsteuer für 5 fiktive Mitarbeiter. Den Nettolohn der 5 Mitarbeiter sparen sie ein. Das muss reichen, Ihr Geier.
- Drogen legalisieren, Qualität kontrollieren.Gras, Haschisch, MDMA und Kokain werden legalisiert und streng kontrolliert über Apotheken verkauft. Die Steuereinnahmen finanzieren Aufklärung, Prävention und Therapie.
- Berliner Katzen verjagen Ratten.Die Rattenplage wird biologisch bekämpft durch Einsatz von natürlichen Fressfeinden der Ratte. Z.B. Katzen, Marder, Frettchen und Raubvögel. Bei Bedarf unterstützt durch ausgebildete Jungjäger mit Zwillen. Ziel ist ein “landscape of fear for rats”, wie Biologen das nennen. Eine Stadt, in der Ratten um ihr Leben fürchten und sich darum langfristig nicht mehr ansiedeln. Für ein Berlin ohne Ratten fördern wir Katzen: kostenlos zum Tierarzt (Miau-Medizin).
- Fahrradleichen wiederbeleben.Schrott zu Bewegungsfreiheit! Auf unseren Gehwegen und in Hinterhöfen verrotten zehntausende liegengelassene Gammel-Fahrräder. Die möchten wir als wertvolle Resource nutzen um preiswert urbane Mobilität für alle zu ermöglichen. 2 Räder für alle.
- Dumme Radwege schlauer machen.Wo Gehwege zu schmal sind, da passt eben kein Radweg hin! Der langjährige Unfallschwerpunkt Skalitzer Str. zeigt es erschreckend. Der Fahrradweg vor dem “Dusk till Dawn” Späti ist eine echte Lebensgefahr. Checkst Du?
- Öffentliche Vermüllung beenden.Vermüllung der Gehwege und Parks beenden durch Gestaltungsfreiheit für die Menschen, die dort leben und wirtschaften. Ein stolzer Kiez macht allen Freude, Anwohnern und Besuchern.
Mitmachen 1.0
Deine Idee
ins Programm.
Du hast eine Idee oder einen Wunsch fürs Programm? Schreib mir. Die besten Vorschläge nehme ich auf.
Mitmachen 2.0
Du verbreitest die frohe Botschaft.
Lade Dir hier diese PDFs runter und drucke sie aus. Billig und schwarz-weiss. Bei Dir Zuhause, am Arbeitsplatz, in der Schule, an der Uni, im Copyshop... 1x, 5x, 100x, so viele Du magst! Dann hängst Du sie fleissig überall aus, machst mich bekannt und hilfst mir zum Wahlsieg. Danke. (Mach auch gerne Fotos/Videos von den Zetteln, die Du hängst und poste die auf TikTok, Instagram, Facebook, X, überall. Toll.)
Wer Bin Ich? CV Jan Mihm
So kam ich hier hin.
Mein Lebenslauf. Meine Triumphe, meine Pleiten, Heldentaten und Fehltritte seit 1968. Ungeschönt und transparent, vorbildlich bis abstossend... (kommt in Kürze hier sowie auf LinkedIn und ich empfehle vor allem meinen hatern die Lektüre)
Hier schon mal 2 Wahrheiten und 1 Lüge:
- Ich war 1994 Sprecher für eine schwule Telefonsex-hotline in New York (I was young and needed the money).
- Meine Doktorarbeit habe ich nie fertig geschrieben und mich trotzdem von Esso/Exxon dafür bezahlen lassen.
- Der Porsche, den ich fahre, gehört mir alleine und ich habe ihn von selbst verdientem Geld bar bezahlt.
CV: 58 Jahre Jan Mihm.
1968
Geburt in Frankfurt am Main, fast Sonntagskind! (verpasst um 15 Minuten).
1969/1970
Erste schwere Jahre in Frankfurt-Rödelheim.
1971
Flucht der Familie ins benachbarte Offenbach am Main. Dort idyllische Kindheit, Aufzucht und Sozialisation am grünen Stadtrand. Sorgenfrei zwischen eigenem Garten, Sportplatz und Waldschwimmbad Rosenhöhe.
1972
Mein kleiner Bruder wird geboren. Ich lerne Fahrradfahren und Schwimmen, nasche gerne rohen Plätzchenteig im Kindergarten. Erster Skiurlaub.
1973
Freischwimmerabzeichen EOSC im Waldschwimmbad Rosenhöhe bei Bademeister Maroschewski.
1974
Einschulung Anne-Frank-Grundschule Offenbach am Main. Durchmischter Freundeskreis quer durch die Gesellschaft; inklusive „Schmuddelkinder“ mit schlechten Zähnen, Arzttöchter, Rollifahrer, Hochbegabte und Klebstoffschnüffler.
1975
Ankunft meiner Adoptivschwester aus Indien. Sie kriegt eigenes Zimmer, mein Bruder und ich im Doppelstockbett.
1976
Erstes neues Fahrrad. Grün. Mit 3-Gang-Schaltung. Neidvoller Blick auf die Freunde mit 10-Gang-Kettenschaltung oder Bonanzarad.
1978
Wechsel aufs Albert-Schweitzer-Gymnasium. Erster Wahlerfolg: absolute Mehrheit zum Klassensprecher. Niete in allen Ballsportarten. Letztgewählter, immer! Darum Einstieg in die Ruderei beim Offenbacher Ruderverein 1874 e.V., auf der falschen Mainseite.
1979
Wilde Zeiten mit Detektivclub und Flaschendrehen. Erster politischer Auftritt in der Offenbach Post: heftiger öffentlicher Streit mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Hermann Schoppe um Berufsverbot für meinen Musiklehrer am Gymnasium.
1980
Stolzer Eigner eines Sony Walkmann mit Doppelbuchse für 2 Kopfhörer. Damit ganz grosse Welle in der Kinderdisco im Jugendzentrum Lauterborn.
1981
Keine besonderen Vorkommnisse. Erster Job dank gefälschtem Geburtsdatum im Lebenslauf (eigentlich erst ab 14 erlaubt). Einstieg in die Kickboxerei. Sehr zum Kummer meiner Eltern, die bei all ihren Kindern auf strikte Gewaltfreiheit gehofft hatten.
1982
Vorbereitung auf den Mofa-Führerschein. Erste Schwarzfahrten mit Vmax 25 km/h und ohne Versicherungsschutz.
1983
Endlich 15! Freiheit. Erster Computer: Sinclair ZX81 am s/w Camping TV vom Opa. Programmieren in BASIC. Zusätzlich zum Kampfsport jetzt auch Bodybuilding. Wenn schon, denn schon!
1984
Warten auf Orwell. Nix passiert? Doch: Führerschein Leichtkraftrad und Honda MTX 80 R (wassergekühlt!) erweitern Aktionsradius bis Wiesbaden, Heidelberg und Bad Homburg.
1985
Tanzschule Weiss. Abschlussball. Paso Doble. Fühlt sich sehr erwachsen an. Erstes grosses Geld noch vor der Volljährigkeit durch unternehmerischen Schmalzbrotverkauf auf dem Weinfest 'Fressgass'. Zielgruppe zahlungskräftige Frankfurter Banker, Börsianer und Werber. Kasse klingelt!
1986
Führerscheine für Auto, Motorrad und LKW 7,5t. Wechsel auf Suzuki SJ 410 Cabrio 4x4. Erste große Reise alleine: per Linienbus von Frankfurt über Istanbul und Mersin nach Zypern. Zur Vorbereitung Türkisch gelernt.
1987
Abitur. Ziemlich gut. Hessen hilft. Diverse jobs in der Nachtgastronomie Frankfurt am Main: Vogue, Eins-Zwei, Dorian Gray. Strategische Arbeitslosmeldung direkt nach der Schule und vor Wehr- oder Zivildienst. Trick 17.
1988
Flucht vor der Wehrpflicht nach Berlin. Studium an der Hochschule der Künste Berlin: Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation.
1989
Streiksemester für Geschlechterparität und interdisziplinäres Studium. Live beim Mauerfall.
1990
Arbeitsvisum für 3 Monate USA in den Semesterferien. Ich mache als Nichtraucher Zigarettenwerbung in Chicago. Marlboromann.
1991
Weil's so schön war: wieder Sommer über ackern in USA. Selbe Agentur Leo Burnett, selbe Unterkunft YMCA.
1992
Diplomarbeit. Bestanden. Bloss nicht anstellen lassen jetzt… also zum Spanischlernen nach Madrid.
1993
Zeltabbruch Madrid nach rund 12 Monaten mangels beruflicher Perpektive oder gar "Erfolg": Grafiker ohne Job, Model ohne Buchung, Chauffeur ohne Fahrgast.
1994
Anmeldung Dissertation am Institut für empirische Sozialforschung FU. Recherchereise zur Public Library New York. Aus 3 Monaten werden 10 Jahre. Als illegaler Einwanderer suche ich mir vorzugsweise Jobs ausserhalb der üblichen Kontrollen: Werbetexter anstatt Kellnerei. Telefonsexsprecher anstatt Tellerwäscher. Travelling sales-agent anstatt Näher im sweat shop…
1995
Üppige Finanzierung meiner Doktorarbeit durch Exxon/Esso, obwohl sie nie fertig wurde. Hochzeit in New York. Zweitfeier in Wiesbaden. Familie und Freunde wirken divers wie UNO-Vollversammlung.
1996
Regelmässige Aus- und Wiedereinreisen etwa alle 5 Monate, da Touristenvisum für USA nur 6 Monate gültig. US Immigration officers schnallen nix, meine story zieht. Immer wieder.
1997
Meine Gattin kriegt O-1 Visum, eine Art Adelstitel unter den Expats: extraordinary talent! Ich fahre Trittbrett auf Ehemann/Hausmann-Visum O-3. Darf jetzt legal im Land bleiben, kochen, putzen und Wäsche waschen. Geld verdienen darf ich nicht. Tue ich aber, denn in Manhattan reicht ein Einkommen nicht für 2.
1998
Umzug in grössere Wohnung im Einklang mit der Familienplanung. Von Chelsea ins East Village. Schwangerschaft stellt sich wunschgemäss schnell ein. Erste Festnahme und Verurteilung wegen offener Bierdose im East Village um 00:14 Mitternachts.
1999
Geburt des ersten Kindes: Marli. Ich schneide Nabelschnur und vollziehe Beschneidung am dritten Tag. Dank klugem dribbling durch die Gesetze mit 3 Staatsangehörigkeiten: Deutscher, Amerikaner und Türke. Papa rund um die Uhr, da Mama mehr Geld verdiente. Perfekte Arbeitsteilung, schönstes Jahr meines Lebens zwischen Kinderwagen, Nuckelflasche und Windelwechsel auf der Tischtennisplatte am Spielplatz. Freibier in jeder New Yorker Bar für den durstigen Vater mit dem süssen Baby. Cheers and thank you, ma'am.
2000
Die vorsorglich angelegten Vorräte für 3 Monate Apokalypse erweisen sich als überflüssig: der Y2k bug fällt aus.
2001
Gründung der Luxuskosmetikmarke uslu airlines zusammen mit der Mutter von Marli. Trotz des großen Schocks 9/11 folgen wir nicht unseren europäischen Freunden und bleiben in New York. Massive Einkommensverluste werden durch Verhandlungen mit Vermieter erfolgreich kompensiert.
2002
Forschung und Entwicklung für die Kosmetikmarke: Innovationen, Fehler, viel Hilfe aus dem Freundeskreis und Kreditkarten am Limit. Merger Verhandlungen über Investitionen mit Branchenriesen Estee-Lauder, Schwarzkopf, L'Oreal und Shiseido. Hätten wir mal besser "Ja" gesagt damals… aber unsere Freiheit war uns wertvoller.
2003
Launch unserer Marke uslu airlines bei Colette/Paris, dem Urmeter, Pionier und unerreichten Vorbild aller concept stores weltweit seinerzeit. Geburt von Marlons Schwester. Diesmal nicht die Nabelschnur geschnitten, sondern fast ohnmächtig geworden im Kreissaal. Aus dem Visum wird eine Greencard, wieder auf dem Trittbrett meiner Gattin.
2004
Ganze Familie und Firma ziehen um von New York nach Berlin. Nach 9 tollen Jahren und einem Jahr Heimweh. Positiver Schock ob der billigen Mieten: Für die Hälfte des Geldes von Manhattan mieten wir in Kreuzberg die doppelte Größe. Wunderbar!
2005
Marlon kommt in die Deutsch-Türkische Europaschule. Seine Schwester in die passende Kita. Wird sehr unterschiedlich angenommen. Einstieg in den Schützenverband, Waffenbesitzkarte Grosskaliber, im heimischen Stahlschrank AK47 Sport und Glock 23.
2006
Uslu airlines im Höhenflug. Tolle Presse, tolle Partner, volles Konto. Wir fahren endlich BMW und beziehen ein krass geiles Penthouse-Büro in Mitte mit 3 Terassen, Glasaufzug und Fassadenvideo.
2007
Trennung von Tisch und Bett. Unsere Ehe ist am Ende. Business machen wir weiter einigermassen zusammen. Jetzt halt mit separaten Schreibtischen und zwei BMW.
2008
Vater im Wechselmodell 50/50. Diverse flüchtige Bekanntschaften zur Heilung meines beschädigten maskulinen Selbstwertes.
2009
Neue Partnerin. Fernbeziehung. Vielflieger bei Easyjet.
2010
Expansion des Exportgeschäftes, Personalkonzept erweitert von PraktikantInnen auf Festangestellte. Laden läuft. Ich werde zertifizierter Gefahrgutverantwortlicher für Nagellacke in Flugzeugen.
2011
Schluss mit Wechselmodell für Sohnemann. Ab jetzt bin ich sein 100% Alleinerzieher. Vater 24/7. Einfach war das nicht immer; aber schön war's meistens!
2012
Uslu airlines wirkt nach aussen noch sehr vital, aber innen bröckelt es bereits. Ich habe kein Bock mehr. Offizielle Scheidung am Familiengericht. Erledigt.
2013
An meinem 45sten Geburtstag kündige ich aus dem operativen Geschäft bei uslu airlines, gebe meinen Schlüssel ab und verzichte auf das Geschäftsführergehalt. BMW und Krankenversicherung zahlt mir weiter die Firma, auf die gute gemeinsame Zeit.
2014
Launch meiner Marke 'Shukran Cola'. Produziert in Sachsen, getrunken überall und die Gewinne werden investiert in Palästina.
2015
Shukran Cola beliefert die Fusion und exportiert nach Dänemark und in die Schweiz. Gewinn wirft das trotzdem nicht ab. Hobby. Teurer als Golf!
2016
Vorläufiges Ende der Marke Shukran Cola. Wirtschaftliche Vernunft siegt über engagierten Idealismus. Eine traurige Erkenntnis.
2017
Erster Obertauernreport auf Instagram, damals 12 follower. Erbschaft: mir gehören nun 1/3 eines Porsche 911 targa Bj. 1976 und 33,3% einer profitabel vermieteten Wohn- und Geschäftsimmobilie.
2018
Große après ski Party zum 50sten Geburtstag im Bierhaus Urbaneck. Legendär. Start der Marke Ballistic Therapy mit dem unisex-Parfüm "9mm".
2019
Inzwischen pro Winter 5 Ski-Urlaube in Obertauern, jeden Monat 1 Woche. Günstiges Hotel, aber trotzdem teurer Spaß. Mein Obertauernreport hat mittlerweile 3-stelliges Publikum.
2020
Zwangspause von ALLEM wg Pandemie. Harte Zeit. Wirtschaftlich wie mental.
2021
Ende des Tourismus-Lockdown in den Alpen: ich stehe sofort wieder am Hang! Um einem drohenden erneuten Lockdown zu entgehen, wechsele ich die Seiten und werde Saisonsklave. Hilfskellner in der Abendschicht im 5-Sterne-Hotel Cinderella in Obertauern. Karger Lohn, aber skifreundliche Arbeitszeiten bei freier Kost und Logis. Ski bum life de luxe. 100 Tage Skiurlaub. Zuhause in Berlin dürfen meine Kinder ihre Volljährigkeit beweisen. Sich und mir und allen.
2022
Endlich Seemann! Ich heuere auf dem Luxus-Großsegler Sea Cloud Spirit an und steche in See. Erst als Steward, später Beförderung zum Asst. Cruise Director. 2 Monate Umsegelung des europäischen Westens von Marseille bis Gdansk. Ankertattoo im Hafen Barcelona. Ab Ausschiffung dann das erste Mal offiziell arbeitslos (ALG-1). Dank der Agentur für Arbeit mache ich eine Weiterbildung zum Gastronomiefachmann und Barkeeper.
2023
142 Ski-Tage in einem Winter. Rekord. Kronenzeitung. Titelbild. Sommelier-Prüfung in Salzburg und Aufstieg zum maître-des-plaisir im Hotel Cinderella. Parallel Skilehrer bei Krallinger. Schwerer Skiunfall zum Ende der Saison.
2024
Sommer arbeitslos bzw. in Fortbildung. Obertauernreport startet durch. Im Winter fine dining host im 3-Hauben-Restaurant Lumi/Cinderella. 161 Tage auf Ski. Neuer Rekord dank Schaltjahr. Wieder Kronenzeitung.
2025
Start der sidequest als Après-Ski Schlagerstar, Plattenvertrag mit Universal Music, Ziel Ballermann/Mallorca. Kronenzeitung berichtet zuverlässig. Danke. Erster Besuch der Textilmanufaktur in Sialkot/Pakistan, die ich durch ein Invest 2018 mal gerettet habe. Beginn einer wunderbaren Freundschaft und nachhaltigen Geschäftsbeziehung. Produktion von Prototypen für Skianzug und Bomberjacke. Skilehrer der Stars: Yung Hurn, Ali Bumaye, Ikkimel, Baran Kok, Flaschko, Jeune Morty, Champkane, Riton Balaj,… Jetzt auch auf TikTok 6-stellig.
2026
6 Tage zivilrechtliche Beugehaft in der JVA Plötzensee, geschlossener Vollzug. Im Knast schreibe ich mein Wahlkampfkonzept zur Kandidatur als Bürgermeister und schliesse neue Freundschaften im Millieu. Nach der Haftentlassung Rosentattoo und weitere erfolgreiche Gastro-Prüfungen bei der IHK-Berlin; ich stehe kurz vor erster abgeschlossener Berufsausbildung. Mit 58! Lebenslanges Lernen. GIG - gebildet ist geil.
Was sagen die anderen?
Die Presse.
Journalisten mögen interessante Themen und spannende Typen. Und ich mag Euch, mag die Sichtbarkeit. Darum schreibt gerne über mich! Bitte. Egal wie gut oder schlecht: In meinem Studium an der HdK Berlin habe ich gelernt, dass es "positive PR" oder "negative PR" nicht gibt. Nur PR. Danke.
Wendet Euch gerne an Pressemanager Lucas. lucas@teammihm.de
.
PRESSEMITTEILUNG, 21.07.2026, ohne Sperrfrist
.
Jan Mihm - Bester Mann mit Berlins Jugend im Rücken
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Am Mittwoch den 22.07. wird es offiziell: Jan Mihm - Bester Mann kandidiert zur BVV in Friedrichshain-Kreuzberg und zum Abgeordnetenhaus. Die öffentliche Bekanntgabe passiert zwischen 14 und 17 Uhr im Rathaus Yorckstraße. Besonders an dieser Kandidatur ist nicht nur das jugendliche Alter seiner UnterstützerInnen: das sind überwiegend Teenager! Jan Mihm hat den jüngsten Rücken. Mit Abstand.
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Mihm selbst ist mit 58 Jahren unter den älteren Kandidaten, bei den parteilosen Direktkandidaten zum AbgH wohl sogar der älteste? Warum die Erstwählerinnen und Erstwähler der Hauptstadt so für den „Unc“ brennen, kann er selbst kaum erklären. Aber er wird es versuchen: im direkten Anschluss an die Verkündung der Kandidatur am Mittwoch beantwortet er gerne alle Fragen vor dem Eingang des Rathauses.
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Interviewtermine zu anderen Zeiten können gerne per E-mail an presse@teammihm.de vereinbart werden.
Bisher gab es zu lesen, hören, sehen...


Die Sponsoren: wer zahlt das hier eigentlich alles?
Hier schreibe ich Euch in Kürze etwas zu Dr. Ansay, T-FELD und uslu airlines... meinen Unterstützern.
Wahlkampfbüro
Jan Mihm - Bester Mann
BIPOLAR
Erkelenzdamm 59-61
10999 Berlin
Kontakt
JAN MIHM, Parteilos. Unabhängig. Frei. Wahl 2026 in Berlin.
Impressum
Verantwortlicher Redakteur nach § 18 Abs. 2 MStV: Jan Mihm, c/o BIPOLAR Berlin, Erkelenzdamm 59-61, 10999 Berlin, Deutschland, jan@bipolarberlin.com
Fotos: Fatima Deutscheskind, Florian Bolk, Roland Holitzky
Design: Ben Wagner